Archiv für den Monat: Oktober 2010

Aufholen: Oktoberfest an der Business School

Ömercan, Lena, ich und einige unserer Mitstudenten hatten wochenlang geplant ein kleines Oktoberfest an der Business School zu organisieren. Am 12. Oktober war es dann soweit. Von 17 bis 19 Uhr konnten die MBA-Studenten der Rutgers Business School ein Stück bayrische Kultur genießen. Um das bayrische Flair einzufangen hatten wir folgendes organisiert:

  • ein großes importiertes Fass Paulaner Weißbier
  • 150 echte deutsche Brezeln, von einer europäischen Bäckerei extra gebacken
  • Wiesn-Hits aus allen Lautsprechern
  • Blau-weiße Tischdecken und Deko
  • eine „waschechte“ Münchenerin im Dirndl

Über 130 neugierige Mitstudenten kamen (was mehr als doppelt so viele waren wie wir geplant hatten…) und es estand eine sehr nette Atmosphäre. Dazu kam, dass das gesamte Event von der Uni gesponsort wurde, sodass weder das Organisationsteam, noch die Studenten etwas bezahlen mussten.

Das Event diente dazu die Uni etwas internationaler zu machen und Wahlkampf für Ömercan und mich zu machen. In zwei Wochen finden die Wahlen für die Studentenressorts statt und wir wollen uns zusammen für den Präsidentenposten der „International Student Organization“ aufstellen lassen. Ich lasse euch das Wahlergebnis wissen!

Aufholen: New York City mit Kai

Ich werde langsam versuchen die Ereignisse die ich wegen Blog-Downtime nicht posten konnte nachzuholen.

Vor drei Wochen hatte ich eine sehr schöne (geplante) Begegnung. Ich bin Freitags Mittags wie so oft mit der Bahn nach New York City reingefahren und an der Penn Station ausgestiegen. Dort stand er auch schon und hat auf mich gewartet. Kai! Ja, DER Kai aus Dortmund den ich drei Jahre lang an der BiTS in Iserlohn jede Woche gesehen habe.

Er, Kai und ein weiterer Freund hatten die letzten Wochen damit verbracht die USA zu bereisen. Und davon hatten sie wirklich schon ziemlich viel abgeklappert! Vor drei Wochen waren sie an der Ende ihrer Reise und hatten noch ein paar Tage in New York. Diese Gelegenheit haben Kai und ich genutzt, um uns wiederzusehen. Im letzten Jahr hatten wir uns nur gelegentlich gesehen, da ich ja nach Studienabschluss in Iserlohn wieder zurück zu meinen Eltern gezogen bin.

Wir hätten uns keinen besseren Tag für unser Treffen aussuchen können. Es war strahlender Sonnenschein und obwohl es Oktober war, brauchte man keine Jacke. Wie so oft mit Kai ist der Tag rasend schnell vorbeigegangen ohne, dass man wirklich viel gemacht hätte. Reden und Spazieren gehen langt voll und ganz. Naja wobei, gegessen haben wir auch recht viel. Es war alles schön entspannt und wir konnten wieder etwas aufholen.

Nachmittags sind wir zur „High Line“ gegangen. Ich hatte davon vorher noch nie gehört. Früher verlief ein großer Teil des New Yorker U-Bahn-Netzes überirdisch, auf Stelzen über den Straßen. Anfang/Mitte des 20. Jahrhunderts wurde sie immer mehr unter die Erde verlegt, nur die Schienen und Brücken verblieben. Sie verwahrlosten und es entstand eine Art wilder Garten über den Straßen. In den 1990’ern wurden sie zum Kunstwerk umfunktioniert und Teil des „New York Public Park“ Systems. Und ich muss sagen: Wow! Es ist super umgesetzt und wie ein Garten, hoch über den Straßen. Man kann man vielen Stellen hoch und mehrere Blocks über den Straßen entlang laufen. Wunderschön! Ein „must see“ wenn ihr in New York seid.