Archiv für den Monat: Februar 2011

Mal eben zum Mittagessen nach Philadelphia

Eines von Mandy’s Geburtstagsgeschenken war ein Mittagessen in Philadelphia mit ihrem Patenonkel, Alan Broadman, der zufällig auch ihr ehemaliger Geschichtslehrer ist. Netterweise durfte ich auch mitkommen, und kann nun einen weiteren Staat zu meiner „been there“-Liste hinzufügen. Zu New Jersey, New York, Massachusetts und Washington (von Kanada aus) kommt nun noch Pennsylvania.


Großansicht

Jeder Deutsche würde den Kopf schütteln wenn er hören würde, dass wir „mal eben so“ zwei Stunden nach Philadelphia gefahren sind, nur um einzukaufen. Zugegebenermaßen, es war ein Tagesausflug. Aber man muss sagen: Das Essen hat sich gelohnt. Wir waren in einem sehr edlen französischen Lokal, Le Bec Fin, im Zentrum von Philadelphia, der 6.-größten Stadt in den USA. Der Dresscode war streng, das Essen dafür aber umso leckerer. Die Portionen waren klein, aber es gab einige davon und nach zwei Stunden waren wir angenehm gesättigt, was in den USA mittlerweile selten ist. Normal fühlt man sich aufgebläht und überfüllt.

Anschließend wollte Mandy noch etwas einkaufen gehen, also haben Mr. Broadman und ich ihr Gesellschaft geleistet und den Rausch beobachtet. 🙂 Am Schluss haben wir noch den „Reading Terminal Market“ besucht, der im Prinzip ein großer Wochenmarkt  ist und viele frische Waren bietet. Ich habe mir (endlich!) deutsches Brot gekauft und einiges an Gemüse mitgenommen. Leider etwas zu weit für meinen wöchentlichen Einkaufstrip…

Von der Stadt selbst habe ich leider nicht so viel gesehen, dazu hatte ich im Anzug auch wenig Lust, es war arschkalt an dem Tag und wir haben allein auf dem Weg vom Auto zum Restaurant gefroren ohne Ende. Auf jeden Fall war es eine tolle Erfahrung, ein gelungener Tagesausflug und eine gute Ablenkung vom ständigen Lernen!

Global Classroom Program

Der Druck in der Uni ist immer noch sehr hoch, aber dennoch habe ich Zeit gefunden mich in einem Projekt zu engagieren woran ich mich schon letztes Semester beteiligen wollte: Das „Global Classroom Program“ der Fulbright-Partnerorganisation One-to-World.

Das Programm kooperiert mit unterprivilegierten High Schools in New York und gibt internationalen Fulbright-Studenten die Chance in einem Workshop den Schülern ihr Land und ihre Kultur näher zu bringen. Das Ziel ist Völkerverständigung und die Förderung von kultureller Sensibilität.

Aus dem Grund war ich vor ein paar Wochen in New York, um einen eintägigen Vorbereitungsseminar zu besuchen wo ich, zusammen mit anderen Fulbrightern, Hintergrundinformationen und eine Einführung in Pädagogik bekommen habe. Außerdem hatten wir die Chance unseren Workshop zu konzipieren und Tipps für Spielchen und ähnliches zu bekommen.

Am 29. März 2011 bin ich nun in einer High School in Queens, New York und halte einen einstündigen Workshop. Mein Publikum ist eine 11. Klasse mit 34 Studenten aus den ärmereren Vierteln in New York. Thema ist Deutschland, speziell das Feld „Business“ und Karrieremöglichkeiten darin. Ich bin etwas nervös, aber es wird bestimmt spannend!