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In der Business Class nach New York

Ausnahmsweise hat es sich mal ausgezahlt in einem überbuchten Flieger zu sitzen und alleine zu reisen: Ich wurde nämlich für den achtstündigen Interkontinentalflug in die Business Class upgegradet. Die Überraschung war groß, da mir dies erst beim Boarden mitgeteilt wurde. Aber beschwert habe ich mich nicht!

Sitze die sich komplett zum Bett umklappen lassen, Dreigängemenü vom Sternekoch, Flugbegleiterinnen die einen persönlich mit Namen ansprechen, Sektempfang vor Abflug und viiiiiel Platz. Selten war ich nach einem Flug so erholt.

Und auch ansonsten lief alles gut. Einen Tag vor Abflug hat es so stark gestürmt, dass die Reise in Gefahr war. Für morgen werden ebenfalls Stürme über Europa erwartet. Dafür war heute alles gut. (Halbwegs) pünktlicher Abflug und Ankunft, „nur“ 45min an der Passkontrolle gewartet und den Bus direkt erwischt. Jetzt erstmal ins Bett und Jetlag auskurieren!

Zurück in den Staaten

Die letzten zwei Wochen vergingen so schnell, dass ich gar nicht dazu gekommen bin einen Blogeintrag zu schreiben. Ich hatte eine Woche mit meiner Familie und dann eine Woche in Italien mit Mandy. Die Blogeinträge dazu folgen in den nächsten Tagen.

Seit gestern bin ich nun wieder in den USA und vom tropischen Sturm „Irene“ ist nichts zu sehen. Es sind 30°C bei strahlend blauem Himmel und New York ist voller Menschen und Autos. Kaum zu glauben, dass die halbe Innenstadt vor ein paar Tagen evakuiert war. Der Flug verlief reibungslos, alles drumherum aber eher unentspannt. In Frankfurt wurde ich auf die Warteliste gesetzt (da der Flug dank „Irene“ überbucht war) und musste bis kurz vor Abflug darauf hoffen, dass ich einen Sitzplatz bekommen würde. In New York hatte dann der Drogenspürhund an der Gepäckausgabe etwas an meinem Handgepäck auszusetzen. Ich hatte noch ein Butterbrot dabei welches ich eigentlich vor Abflug essen wollte, aber wegen dem Stress hatte ich gar nicht mehr daran gedacht. Ich bekam ein Notiz auf meiner Zollkarte und dachte ich schmeiss das Ding lieber weg bevor ich noch mehr Stress bekomme. Das fand der Zollbeamte aber eher weniger lustig und so durfte ich in Polizeibegleitung den gesamten Mülleimer ausräumen… Aber wie gesagt, sonst lief alles glatt.

Ich bin wieder in meine (im Sommer untervermietete) Wohnung eingezogen und habe die letzten 24 Stunden mit Auspacken, Aufräumen und Entspannen verbracht. Morgen geht dann die Uni schon los. Ich freue mich schon darauf all meine Kollegen wiederzusehen und zu erfahren wie ihre Praktika gelaufen sind. Und ehrlich gesagt freue ich mich auch wieder auf etwas Unialltag.