{"id":210,"date":"2010-09-20T05:35:48","date_gmt":"2010-09-20T03:35:48","guid":{"rendered":"http:\/\/martin-esser.eu\/blog\/?p=210"},"modified":"2010-09-20T05:36:14","modified_gmt":"2010-09-20T03:36:14","slug":"uni-uni-uni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/2010\/09\/uni-uni-uni\/","title":{"rendered":"Uni, Uni, Uni, &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt kommt er endlich. Der erste Post zur Uni und den Vorlesungen. Kurz vorweg: Ich habe f\u00c3\u00bcr die Uni momentan sehr viel zu tun und komme nicht dazu Blogeintr\u00c3\u00a4ge zu machen. Material g\u00c3\u00a4be es genug. Mal sehen wann ich die fehlenden St\u00c3\u00bcckchen nachhole.<\/p>\n<p>Zur Rutgers Business School (RBS) brauche ich morgens ca. 15min zu Fu\u00c3\u0178. Und das einfach nur eine Stra\u00c3\u0178e entlang. Ich habe Montags bis Donnerstags von 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr Vorlesung (mit 1,5 Stunden Mittagspause) und Freitags frei. Am freien Tag sitze ich oft auch in der Uni, um Hausaufgaben zu erledigen oder an Gruppentreffen teilzunehmen. Die Mittagspausen und Nachmittage werden meist mit Ressortvorstellungen und -treffen gef\u00c3\u00bcllt, sodass ich unter der Woche meist erst nach 17:30 Uhr ersch\u00c3\u00b6pft zuhause ankomme.<\/p>\n<p>Die Vorlesungen selbst sind allesamt interessant, auch die die ich an der BiTS bereits absolvierte habe, da die Herangehensweise hier eine ganz andere ist. Im MBA-Programm wird \u00c3\u00bcberwiegend mit Case Studies gearbeitet. Diese Fallstudien, meist 10-20 Seiten lang, schildern eine Problemsituation in einem (echten) Unternehmen, die es zu l\u00c3\u00b6sen gilt. Entweder muss die Situation analysiert werden oder es werden konkrete Handlungsalternativen vorgegeben. Anhand des Textes und seitenlangem Finanz-Anhang muss man entscheiden wie das Unternehmen vorgehen sollte. Das ist sehr spannend, erfordert allerdings auch viel Arbeit, da Cases in vier (meiner sieben) Vorlesungen w\u00c3\u00b6chentlicher Bestandteil sind. Die Cases werden in den Vorlesungen dann im Detail besprochen (45-60 Minuten pro Fall) bzw. eingesammelt. In einem Kurs geht es sogar ausschlie\u00c3\u0178lich, um die Besprechung der Fallstudien, was die Vorlesung eher zu einer Diskussionsrunde, als einer &#8220;echten&#8221; Vorlesung macht.<\/p>\n<p>Ansonsten wird alles eher quantitativ als qualitativ angegangen. Mikro\u00c3\u00b6konomik bekommt dadurch eine ganz andere Bedeutung. Da wird nicht viel mit Kurven rumgemalt, wie an der BiTS, sondern da werden knallhart dutzende Szenarien anhand von Formeln durchgerechnet. Es tut gut auch mal diese Seite zu sehen, wobei es SEHR n\u00c3\u00bctzlich ist den Kurs schon einmal besucht zu haben. Viele meiner Kommilitonen ohne BWL-Hintergrund gehen da leider schnell unter. Und von selbstgebauten Beispielen halten die Profs hier auch nicht viel. Es geht selten um &#8220;Firma X&#8221;, sondern fast immer um Microsoft, Apple, Dell, Boston Consulting, Viacom, Merck, etc. Da wird keine &#8220;gebaute&#8221; Bilanz gezeigt, sondern Yahoo Finance aufgerufen und der Echtzeitkurs von Intel analysiert und bewertet. Sehr interessant und praxisnah!<\/p>\n<p>Man kennt es von der BiTS: Drei Monate auf der faulen Haut liegen und zwei Wochen vor der Klausurphase kein Auge mehr zutun und von Kaffee am Leben gehalten. Das ist hier anders. Man ist unter Dauerstrom, daf\u00c3\u00bcr nicht so sehr wie in der Klausurenphase. F\u00c3\u00bcr jede Vorlesung m\u00c3\u00bcssen Buchkapitel, Cases und Texte gelesen und Aufgaben gel\u00c3\u00b6st werden. In jeder Vorlesung gibt es einen Mid-Term Exam, sowie Pr\u00c3\u00a4sentationen und Assignments, sodass die Endsemesterklausur &#8220;nur noch&#8221; 40% z\u00c3\u00a4hlt. Das heisst allerdings auch wer ein paar Tage nichts macht kommt schnell ins straucheln. Bisher komme ich halbwegs hinterher, nur die Readings in den Lehrb\u00c3\u00bcchern laufen auf Sparflamme, da es oft noch um Einf\u00c3\u00bchrungen geht und es sonst einfach zu viel zum Lesen wird (50-60 Seiten pro Vorlesung).<\/p>\n<p>In meinen Kursen sind immer die gleichen 45 Leute und langsam kann ich auch alle Namen. Fragenstellen ist erw\u00c3\u00bcnscht und ein beachtlicher Teil der dreist\u00c3\u00bcndigen (!) Vorlesungen wird mir Diskussionen verbracht. Die Profs sind allesamt hochkar\u00c3\u00a4tig und viele kommen von Ivy League Universit\u00c3\u00a4ten wie der Columbia Business School in New York. Bisher ist mir noch kein &#8220;Langweiler&#8221; oder &#8220;Studienfach-Fanatiker&#8221; untergekommen.<\/p>\n<p>Insgesamt f\u00c3\u00bchle ich mich an der Rutgers Business School sehr wohl. Das Niveau ist hoch, Profs und Mitarbeiter sind alle nett, die Ausr\u00c3\u00bcstung ist modern und in ausreichender Kapazit\u00c3\u00a4t verf\u00c3\u00bcgbar, f\u00c3\u00bcr alle Bedenken gibt es einen Ansprechpartner, die Ressorts werden gro\u00c3\u0178z\u00c3\u00bcgig finanziell unterst\u00c3\u00bctzt UND &#8211; das Wichtigste &#8211; Kaffee und Kekse gibt es umsonst.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-210 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/0.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/0-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"RBS Campus at 1 Washington Park\" aria-describedby=\"gallery-1-212\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-212'>\n\t\t\t\tRBS Campus at 1 Washington Park\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/17.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/17-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Eingangsbereich\" aria-describedby=\"gallery-1-213\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-213'>\n\t\t\t\tEingangsbereich\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/23.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/23-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Eins von dutzenden Common Areas\" aria-describedby=\"gallery-1-214\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-214'>\n\t\t\t\tEins von dutzenden Common Areas\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/32.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/32-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Aufz\u00c3\u00bcge in der Mitte des Geb\u00c3\u00a4udes\" aria-describedby=\"gallery-1-215\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-215'>\n\t\t\t\tAufz\u00c3\u00bcge in der Mitte des Geb\u00c3\u00a4udes\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/42.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/42-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Marketing mit Prof. Watson\" aria-describedby=\"gallery-1-216\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-216'>\n\t\t\t\tMarketing mit Prof. Watson\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/52.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/52-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"Die Taiwanesinnen, \u00c3\u2013mercan und Ich\" aria-describedby=\"gallery-1-217\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-217'>\n\t\t\t\tDie Taiwanesinnen, \u00c3\u2013mercan und Ich\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt kommt er endlich. 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