{"id":512,"date":"2011-05-17T01:24:20","date_gmt":"2011-05-16T23:24:20","guid":{"rendered":"http:\/\/martin-esser.eu\/blog\/?p=512"},"modified":"2011-05-17T18:37:32","modified_gmt":"2011-05-17T16:37:32","slug":"chicago","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/2011\/05\/chicago\/","title":{"rendered":"Chicago"},"content":{"rendered":"<p>Vor einigen Wochen hatte ich relativ spontan entschlossen f\u00fcr ein paar nach Chicago zu fliegen und die Freizeit zu genie\u00dfen bevor mein Praktikum am 30. Mai beginnt. Sch\u00f6n war, dass Johannes mich begleitet hat. So konnten wir die BiTS-Zeiten wieder etwas aufleben lassen. Der Hinflug lief &#8211; bis auf die $25 Geb\u00fchr die pro eingechecktem Koffer anf\u00e4llt &#8211; problemlos, sowie auch die Ubahn-Fahrt zum Hotel.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"480\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" marginheight=\"0\" marginwidth=\"0\" src=\"http:\/\/maps.google.com\/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=new+york,+ny&amp;daddr=Chicago,+Illinois,+USA&amp;hl=de&amp;geocode=FXFAbQIdK8KW-yk7CD_TpU_CiTFi_nfhBo8LyA%3BFWICfwIdGuDG-inty_TQPCwOiDEAwMAJrabgrw&amp;mra=ls&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=56.375007,135.263672&amp;ie=UTF8&amp;ll=41.277806,-80.81543&amp;spn=15.840374,28.125&amp;z=5&amp;output=embed\"><\/iframe><br \/><small><a href=\"http:\/\/maps.google.com\/maps?f=d&amp;source=embed&amp;saddr=new+york,+ny&amp;daddr=Chicago,+Illinois,+USA&amp;hl=de&amp;geocode=FXFAbQIdK8KW-yk7CD_TpU_CiTFi_nfhBo8LyA%3BFWICfwIdGuDG-inty_TQPCwOiDEAwMAJrabgrw&amp;mra=ls&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=56.375007,135.263672&amp;ie=UTF8&amp;ll=41.277806,-80.81543&amp;spn=15.840374,28.125&amp;z=5\" style=\"color:#0000FF;text-align:left\">Gr\u00f6\u00dfere Kartenansicht<\/a><\/small><\/p>\n<p>Dank Priceline.com hatten wir mal wieder ein gutes Angebot gefunden und hatten f\u00fcr $80\/Nacht (also $40 pro Person) ein Hotel in bester Lage, ein supe Zimmer, Schwimmbad und Fitness Center. Nur das Fr\u00fchst\u00fcck ist durch den Test gefallen. Nur Abgepacktes und im Prinzip keine Auswahl.<\/p>\n<p>Downtown Chicago sieht so aus wie jede andere amerikansiche Gro\u00dfstadt und ich muss sagen, dass sie mir nicht wirklich gut gefallen hat. Sie war sehr konturlos und trist. Keine Gr\u00fcnfl\u00e4chen wie in New York, keinen attraktiven Strand wie in Miami und keinen europ\u00e4ischen Flair wie in Boston. Es war aber dennoch sehr interessant. Sch\u00f6n war der Blick aufs Wasser, denn Chicago liegt am s\u00fcdlichen Ende des Lake Michigan, einer der gr\u00f6\u00dften Seen Amerikas. Das andere Ufer ist 190km entfernt und Richtung Norden k\u00f6nnte man fast 500km weit schwimmen, wow! H\u00e4tte im Prinzip auch ein Meer sein k\u00f6nnen. Das Wetter war auch sehr strandm\u00e4\u00dfig, was unerwartet war, denn Chicago ist eigentlich als &#8220;Windy City&#8221; bekannt. Nebel, Regen und viel Wind sagte die Wettervorhersage. Wir hingegen hatten jeden Tag knapp 30\u00b0C und strahlenden Sonnenschein. Das haben wir ausgenutzt und sind viel rumgelaufen. Downtown ist gut laufbar, auch wenn es nicht viel zu sehen gibt. Direkt am Hotel ist der Millennium Park wo die ber\u00fchmte &#8220;Silver Bean&#8221; steht: Ein riesiges spiegelndes Kunstwerk in Form einer Bohne. Auch wenn es nur ein verzerrter Spiegel war, war es schon beeindruckend.<\/p>\n<p>In Downtown haben wir nicht viel gemacht au\u00dfer rumzulaufen und zu essen. Das Gericht wof\u00fcr Chicago bekannt ist, is die &#8220;Deep Dish Pizza&#8221;, im Prinzip ein Pizza-Kuchen mit ganz viel Tomatenso\u00dfe und K\u00e4sef\u00fcllung. Eine kleine Pizza langt locker f\u00fcr zwei Personen. Wir dennoch mutig eine &#8220;Large&#8221; bestellt (da die gerade 50% reduziert war) und mussten daf\u00fcr dann \u00fcber ein Drittel einpacken lassen. Um einen besseren Blick auf die Skyline zu bekommen sind wir dann noch auf den\u00a0(96. Stock des)\u00a0Hancock Tower gefahren. Von dort aus konnte man auch den Willis Tower sehen, das mit 527m (zur Zeit) h\u00f6chste Geb\u00e4ude der USA. Ganze 84m h\u00f6her als das Empire State Building!<\/p>\n<p>Wer in Chicago ist darf auf keinen Fall den Besuch in einer Jazz\/Blues Bar auslassen. So waren wir (auf Lenas Empfehlung!) im &#8220;Green Mill Jazz Club&#8221;, wo wir uns f\u00fcr $6 Alfonso Ponticello und seine Swing-Band angeh\u00f6rt haben. Richtige Mafia-Musik aus den 1930&#8217;er Jahren!! Hat gut zur Szenerie gepasst, denn der Laden wirkte mit viel Holz und der Bar auch wie ein Mafia-Schuppen. Kein Zufall, dass der Club fr\u00fcher mal dem Gangster Al Capone geh\u00f6rt hat! Ich habe eine kurze Aufnahme gemacht die ihr euch <a href='http:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/greenmilljazz.mp3'>HIER<\/a> anh\u00f6ren k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Da Downtown sonst nicht allzu viel zu bieten hatten sind wir mit der Ubahn auch mal etwas rausgefahren und haben uns zwei der Unis dort angeschaut. Die UIC (University of Illinois at Chicago) und die Northwestern University mit der Kellogg School of Management. Die UIC war wenig spannend, aber die Northwestern war schon sch\u00f6n. Mit Lage am Wasser und gro\u00dfen Parks (und nat\u00fcrlich einem top Ranking!) liegt sie fast eine Stunde n\u00f6rdlich von Chicago in einer Vorort-Gegend die voll mit Studenten ist. Viele kleine L\u00e4den, unter anderem ein Buchladen (mit viel &#8211; auch sehr aktueller &#8211; Auswahl) der B\u00fccher nach Gewicht verkauft hat! Und zwar f\u00fcr $3,99 pro Pound, d.h. ca \u20ac6,20 pro Kilo. Und so ein Taschenbuch wiegt ja nix. Also habe ich mir vier Krimis f\u00fcr nur $4.14 gekauft, wahnsinn! Es gab nebenbei auch viele DVDs und PC-Spiele, f\u00fcr $19,90 pro Pound (\u20ac30,99\/kg). Wenn ich mehr Zeit und Muse gehabt h\u00e4tte, h\u00e4tte ich den Koffer vollgepackt und bei Amazon gutes Geld verdient! Aber auch ohne Buchladen war die Gegend sch\u00f6n und hat mein Eindruck von Chicago deutlich verbessert. Wenn ich da also mal l\u00e4nger sein sollte w\u00fcrde ich einen Vorort vorziehen.<\/p>\n<p>Wir waren insgesamt drei N\u00e4chte da, haben viel gequatscht, viel gesehen und sind sehr viel gelaufen. Keine Stadt in der ich l\u00e4ngerfristig leben wollte, aber dennoch auf jeden Fall eine Reise wert! Und zudem ein angenehmer Abschluss des Semesters.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor einigen Wochen hatte ich relativ spontan entschlossen f\u00fcr ein paar nach Chicago zu fliegen und die Freizeit zu genie\u00dfen bevor mein Praktikum am 30. Mai beginnt. 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