{"id":708,"date":"2012-01-24T17:58:02","date_gmt":"2012-01-24T15:58:02","guid":{"rendered":"http:\/\/martin-esser.eu\/blog\/?p=708"},"modified":"2012-01-24T17:58:02","modified_gmt":"2012-01-24T15:58:02","slug":"winterurlaub-teil-3-honolulu-hawaii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/2012\/01\/winterurlaub-teil-3-honolulu-hawaii\/","title":{"rendered":"Winterurlaub Teil #3 \u2013 Honolulu, Hawaii"},"content":{"rendered":"<p>Selbst von San Francisco betraegt der Flug nach Hawaii noch 6 Stunden. Der Zeitunterschied zu New York ist 5 Stunden (zumindest in Winter, da Hawaii keine Zeitumstellung hat), d.h. ganze 11 Stunden nach Deutschland. Eine Stunde weiter westlich und man kommt an die Datumsgrenze, wo die gleiche Uhrzeit herrscht, allerdings einen Tag sp\u00e4ter.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"600\" height=\"350\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" marginheight=\"0\" marginwidth=\"0\" src=\"http:\/\/maps.google.com\/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=Honolulu,+HI&amp;aq=0&amp;oq=honolu&amp;sll=40.744636,-74.180211&amp;sspn=0.01416,0.033023&amp;vpsrc=6&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Honolulu,+Hawaii&amp;t=m&amp;ll=26.431228,-146.25&amp;spn=98.339339,210.9375&amp;z=2&amp;output=embed\"><\/iframe><br \/><small><a href=\"http:\/\/maps.google.com\/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=Honolulu,+HI&amp;aq=0&amp;oq=honolu&amp;sll=40.744636,-74.180211&amp;sspn=0.01416,0.033023&amp;vpsrc=6&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Honolulu,+Hawaii&amp;t=m&amp;ll=26.431228,-146.25&amp;spn=98.339339,210.9375&amp;z=2\" style=\"color:#0000FF;text-align:left\">View Larger Map<\/a><\/small><\/p>\n<p>Das Wetter ist wochenlang gleich. Zur Zeit 28 Grad und leicht wolkig. Wir waren in Honolulu, der gr\u00f6\u00dften Stadt auf Hawaii (400.000 Einwohner) auf der Insel O&#8217;ahu, der drittgr\u00f6\u00dften Insel. Diese Stadt ist Hawaiis Hauptknotenpunkt. 95% aller Fl\u00fcge und Schiffe landen hier. Zu anderen Inseln muss man dann einen Anschlussflug nehmen. Da Hawaii nur N\u00fcsse, Zucker und Ananas selber herstellt sind die Preise f\u00fcr alles andere 20 bis 100% teurer als auf dem Festland. Und wegen dem obengenannten Logistiknetz ist es auf den anderen Inseln nochmals 50-80% teurer. Dieses Preisniveau hat sich der Einzelhandel zunutze gemacht und hunderte und hunderte von High-Fashion-Laeden eroeffnet (Prada, Louis Vuitton, Bulgari, Swarovski, Boss, Coach, etc. etc.). Dennoch kann man mit etwas Geschick davonkommen ohne vollkommen arm zu werden.<\/p>\n<p>Am Flughafen merkte man direkt, dass man in Hawaii ist, da man auf dem Weg zur Gep\u00e4ckausgabe im Freien geht. Wir hatten uns \u00fcberlegt den Stadtbus zu unserem Hotel zu nehmen da dieser h\u00e4ufig kommt und sehr g\u00fcnstig ist ($2,50). Dort wurden wir aber direkt mit der ersten Kuriosit\u00e4t konfrontiert: &#8220;No Luggage on City Buses!&#8221; Wahnsinn&#8230; Es gibt vier Buslinien die vom Flughafen in die Stadt fahren und man darf KEIN Gep\u00e4ck mitnehmen&#8230; Unverst\u00e4ndlich. Wir waren dann also gezwungen ein Shuttle zu nehmen f\u00fcr $16 pro Person.<\/p>\n<p>Unser Hotelzimmer hatte einen &#8220;halben&#8221; Blick auf den pazifischen Ozean und eine Location nur 10min vom ber\u00fchmten Waikiki-Strand entfernt. Den fand ich aber ehrlich gesagt gar nicht so sch\u00f6n. Sehr klein und teilweise steinig. In Miami war der Sand sch\u00f6ner. Aber die Landschaft auf Hawaii hingegen ist traumhaft. Zackige Berge, Vulkankrater und Palmen. Und das st\u00e4rkste Gef\u00fchl, dass ich in der Zeit hatte war, dass ich gerade MITTEN im Pazifik bin, auf einer Insel die nur 40x40km gro\u00df ist. Und dennoch hat man das Gef\u00fchl im Herzen Amerikas zu sein: Sechsspurige Stra\u00dfen, gro\u00dfe Pickup-Trucks mit Chromfelgen, Hochh\u00e4user und der typische Akzent. Es k\u00f6nnte auch Miami sein wenn nicht zwischendrin einige hawaiianische Elemente \u00a0zu finden w\u00e4ren, z.B. die Einheimischen (Mischung aus Japaner und braungebranntem Amerikaner) in Blumenhemden, die Stra\u00dfennamen (Kalakaua Avenue, Kamehameha Highway, Keoiana Street, etc.), oder die Floskeln (&#8220;Aloha&#8221; statt &#8220;Hello&#8221; und &#8220;Mahalo&#8221; statt &#8220;Thanks&#8221;). Generell sind mir wieder einige Sachen aufgefallen:<\/p>\n<ul>\n<li>Neben den Einheimischen hat man viele Japaner, Australier und Neuseel\u00e4nder gesehen. Das macht auch Sinn, da Hawaii \u00e4hnlich weit von den drei L\u00e4ndern entfernt liegt<\/li>\n<li>&#8220;Jaywalking&#8221; wird streng geahndet. Wer also als Fu\u00dfg\u00e4nger bei rot \u00fcber die Ampel oder abseits der \u00dcberwege geht k\u00f6nnte schnell $150 \u00e4rmer sein<\/li>\n<li>Wie erw\u00e4hnt hat Hawaii (anders als das US-Festland) keine Winter-\/Sommerzeitumstellung. Dennoch sieht man Auswirkungen, vorallem in Bezug auf Fernsehen und Fl\u00fcge. Die Insel muss sich bewusst eine Stunde<\/li>\n<li>Waikiki ist das Mekka der Hotels. Auf einer Fl\u00e4che von 2km x 1km finden sich mehr als 80 Hotel, nat\u00fcrlich auch mit Vertretern aller namhaften Ketten<\/li>\n<li>Die hawaiianische Sprache hat nur 12 Buchstaben (5 Vokale und 8 Konsonanten), d.h. man braucht viele Buchstaben f\u00fcr ein Wort und viele W\u00f6rter klingen sehr \u00e4hnlich. Zudem \u00e4hnelt sich die Aussprache der deutschen Sprache sehr. Die Insel spricht sich eigentlich &#8220;Hawah-ih&#8221; aus.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nat\u00fcrlich sind wir oft am Strand gewesen, haben aber auch viel sonst unternommen:<\/p>\n<ol>\n<li>So war ich das erste Mal in meinem Leben Surfen. Hawaii ist traumhaft daf\u00fcr. Wir hatten \u00fcber Groupon einen 90-min\u00fctigen Lehrgang gebucht und wurden von einen erfahrenen Surflehrer angeleitet, der uns Surfbretter und Kleidung geliehen hat. Die Wellen waren sehr hoch (\u00fcber 2m), aber in einer Bucht an der Nordseite der Insel gab es auch &#8220;Anf\u00e4ngerwellen&#8221; die nur 0,5-1m hoch waren. Ich hatte viel Spa\u00df und war sehr erstaunt, dass ich beim ersten Mal direkt aufgestanden bin und einige Sekunden die Welle reiten konnte. Das Schwierigste fand ich das rauspaddeln das sehr anstrengend ist. Nach einer Stunde und ca. 6 Wellen waren wir dann beide platt und sind wieder an Land gegangen.<\/li>\n<li>Eine weitere Wasseraktivit\u00e4t war Parasailing, was ebenfalls eine klasse Erfahrung war. Morgens um 7 Uhr ging es mit dem Schnellboot raus aufs offene Meer (welches an dem Tag recht rau war und die Bootsfahrt eher einer Achterbahnfahrt hat gleichen lassen), wo man dann zu zweit an einem Art Fallschirm festgezurrt wurde. Das Seil an dem der Schirm hing wurde dann langsam abgerollt, sodass man etwas mehr als 100m \u00fcber dem Meer hinter dem Boot hergezeogen wurde.<\/li>\n<li>Sehr gespannt war ich auf die Tour von Pearl Harbor. Leider ist der Ort noch immer eine Milit\u00e4rbasis (sogar immer noch der gr\u00f6\u00dfte Arbeitgeber auf Hawaii) und nur ein paar Stellen sind \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich. Zu sehen gab es einige Torpedos, Flugabwehrsysteme, ein U-Boot von au\u00dfen sowie das &#8220;USS Arizona Memorial&#8221;. Die USS Arizona war ein riesiges Kriesschiff das 1941 aufgrund Beschusses explodierte. Es liegt nun in der Hafenbucht. Hierf\u00fcr hatten wir Karten reserviert, was uns erlaubte mit dem Boot direkt \u00fcber das Wrack zu fahren. Es erinnerte ein bisschen an Titanic in klein. Interessanter waren aber die diversen Ausstellungen die den Tag des Angriffs und die Geschichte drumherum ausf\u00fchrlich dokumtiert hatten. Auf jeden Fall ein historisch sehr m\u00e4chter Ort.<\/li>\n<li>Unser letzter &#8220;gro\u00dfer&#8221; Ausflug war eine Wanderung zur Spitze des &#8220;Diamond Head&#8221;, einem gro\u00dfen inaktiven Vulkan von wo man einen traumhaften Blick \u00fcber die Insel hat. Der Blick hat auf jeden Fall den anstrengenden Marsch wettgemacht.<\/li>\n<\/ol>\n<p>In Summe waren wir ebenfalls f\u00fcnf Tage auf Hawaii und es war vieles neu. F\u00fcr meinen Geschmack war es dort etwas zu touristisch. N\u00e4chstes Mal sollte man etwas mehr Geld in die Hand nehmen und nach Mau&#8217;i oder Kaua&#8217;i fliegen, wo es sicherlich l\u00e4ndlicher ist.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selbst von San Francisco betraegt der Flug nach Hawaii noch 6 Stunden. Der Zeitunterschied zu New York ist 5 Stunden (zumindest in Winter, da Hawaii keine Zeitumstellung hat), d.h. ganze 11 Stunden nach Deutschland. Eine Stunde weiter westlich und man kommt an die Datumsgrenze, wo die gleiche Uhrzeit herrscht, allerdings einen Tag sp\u00e4ter. View Larger &hellip; <a href=\"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/2012\/01\/winterurlaub-teil-3-honolulu-hawaii\/\" class=\"more-link\">Continue reading <span class=\"screen-reader-text\">Winterurlaub Teil #3 \u2013 Honolulu, Hawaii<\/span> <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[65,66,25],"class_list":["post-708","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-usa","tag-hawaii","tag-honolulu","tag-urlaub"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/708","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=708"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/708\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":713,"href":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/708\/revisions\/713"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=708"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=708"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=708"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}