{"id":796,"date":"2012-06-23T03:13:01","date_gmt":"2012-06-23T01:13:01","guid":{"rendered":"http:\/\/martin-esser.eu\/blog\/?p=796"},"modified":"2012-06-23T03:13:01","modified_gmt":"2012-06-23T01:13:01","slug":"roadtrip-arizona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/2012\/06\/roadtrip-arizona\/","title":{"rendered":"Roadtrip &#8211; Arizona"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"640\" height=\"480\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" marginheight=\"0\" marginwidth=\"0\" src=\"https:\/\/maps.google.com\/maps?f=d&amp;source=s_d&amp;saddr=Albuquerque,+NM&amp;daddr=Grand+Canyon+Village,+AZ+to:Phoenix,+AZ&amp;hl=en&amp;geocode=FctYFwId_6Gk-Sl7gwnT3QoihzH99tm4zvjTwA%3BFawlJgIdseBQ-Skl4_-VTxczhzGhniKadMLMuA%3BFblh_gEdy-JR-SnLeaFQ7RIrhzGsG0o1-MdpjA&amp;aq=0&amp;oq=phoe&amp;sll=40.775412,-73.964424&amp;sspn=0.013763,0.033023&amp;mra=ls&amp;ie=UTF8&amp;t=m&amp;ll=34.741612,-109.401855&amp;spn=8.662391,14.0625&amp;z=6&amp;output=embed\"><\/iframe><br \/><small><a href=\"https:\/\/maps.google.com\/maps?f=d&amp;source=embed&amp;saddr=Albuquerque,+NM&amp;daddr=Grand+Canyon+Village,+AZ+to:Phoenix,+AZ&amp;hl=en&amp;geocode=FctYFwId_6Gk-Sl7gwnT3QoihzH99tm4zvjTwA%3BFawlJgIdseBQ-Skl4_-VTxczhzGhniKadMLMuA%3BFblh_gEdy-JR-SnLeaFQ7RIrhzGsG0o1-MdpjA&amp;aq=0&amp;oq=phoe&amp;sll=40.775412,-73.964424&amp;sspn=0.013763,0.033023&amp;mra=ls&amp;ie=UTF8&amp;t=m&amp;ll=34.741612,-109.401855&amp;spn=8.662391,14.0625&amp;z=6\" style=\"color:#0000FF;text-align:left\">View Larger Map<\/a><\/small><\/p>\n<ul>\n<li>A: Albuquerque, NM<\/li>\n<li>B: Grand Canyon Village, AZ<\/li>\n<li>C: Phoenix, AZ<\/li>\n<\/ul>\n<p>In Arizona war unser erster gro\u00dfer Stop in Sachen Sehensw\u00fcrdigkeit: Der Grand Canyon. Die Fahrt dahin war unerwartet anti-klimatisch. Man f\u00e4hrt und f\u00e4hrt und pl\u00f6tzlich ist er da. Wir sind bis auf 50m herangefahren ohne den kleinsten Hinweis, dass sich hier eine der gr\u00f6\u00dften Naturph\u00e4nomene aufwartet. N\u00e4mlich eine Schlucht mit einer L\u00e4nge von 446km und einer Tiefe von knapp einem Kilometer. Sie erscheint einfach mitten aus dem Nichts und haut dich von den F\u00fc\u00dfen. Es ist kaum zu glauben, dass die winzigen Punkte in der Tiefe meterhohe B\u00e4ume sind. Und zudem eine erdr\u00fcckende Hitze und Stille.<\/p>\n<p>Wir haben das Auto geparkt und sind den Rest des Tages am Rand des Canyons entlangspaziert. Das Grand Canyon Village-Gebiet ist touristisch stark ausgebaut, mit riesigen Parkpl\u00e4tzen, Shuttle-Bussen, Supermarkt und zahlreichen Hotels. Zudem sind die Wege entlang des Randes asphaltiert. Selbst ein Rollstuhlfahrer kommt problemlos umher. F\u00fcr einen Marsch hinab in den Canyon war es zu sp\u00e4t, und so hatten wir uns ein (saftig teures!) Hotel im Park gebucht, welches wie eine h\u00f6lzerne Skih\u00fctte ausgebaut war.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag fr\u00fch und mit drei Liter Wasser im Gep\u00e4ck sind wir um 6:30 Uhr aufgebrochen, um den Marsch anzutreten. Die Luft war angenehm k\u00fchl, mit 12\u00b0C schon fast zu k\u00fchl. In der Nacht gingen die Temperaturen bis auf 4\u00b0C runter. Den erste Teil der Wanderung haben wir mit einem Parkranger verbracht, der uns vieles \u00fcber die Entstehung des Canyons erz\u00e4hlen konnte. Zudem gab es einige interessante Fakten:<\/p>\n<ul>\n<li>Der durchschnittliche Parkbesucher bleibt nur f\u00fcnf Stunden im Park<\/li>\n<li>Nur 5% aller Parkbesucher verlassen die asphaltierten Wege und setzen einen Fu\u00df unter den Rand<\/li>\n<li>Von diesen 5% erreichen nur 10% den Fu\u00dfe des Canyons<\/li>\n<li>(Und meine Observation: Im Canyon selbst waren viel weniger Amerikaner zu sehen, daf\u00fcr viele Deutsche im Wanderfieber)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wandern im Canyon hat allerdings seine T\u00fccken. Der Hinweg ist leicht, da es bergab geht und es morgens k\u00fchl ist. Auf dem R\u00fcckweg knallt die Hitze auf die Felsen und es geht steil bergauf. Zudem hat man bis dahin das meiste seines Wassers aufgebracht. So sind wir &#8220;nur&#8221; etwa den halben Canyon zum &#8220;Skeleton Point&#8221; heruntergewandert. Dennoch waren das knapp 600 H\u00f6henmeter. Auf dem R\u00fcckweg kamen wir richtig ins Schwitzen und das Wasser ist uns ausgegangen. Ersch\u00f6pft oben angekommen haben wir jeweils nochmal knapp zwei Liter Wasser geleert. Eine wahnsinnige Erfahrung, und wieder unglaublich wie gro\u00df der Canyon wirklich ist!<\/p>\n<p>Am selben Tag sind wir dann noch knapp 400km s\u00fcdlich bis nach Phoenix gefahren. Mit 1,4 Millionen Einwohnern ist sie die gr\u00f6\u00dfte Stadt Arizons und zudem die Hauptstadt. Au\u00dferdem ist sie die hei\u00dfeste Stadt Amerikas. Das wurde uns schlaghaft klar als wir um 21 Uhr aus dem Auto gestiegen sind uns es noch \u00fcber 40\u00b0C waren!! Gl\u00fccklicherweise war die Luftfeuchtigkeit nahe null. Es f\u00fchlte sich dennoch an wie im Backofen und wir hatten das Gef\u00fchl aus dem Auto direkt in eine Wand zu laufen.<\/p>\n<p>In Phoenix haben wir einen Kommilitonen\u00a0von Rutgers zum Abendessen getroffen und sind anschlie\u00dfend totm\u00fcde ins Bett gefallen.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>View Larger Map A: Albuquerque, NM B: Grand Canyon Village, AZ C: Phoenix, AZ In Arizona war unser erster gro\u00dfer Stop in Sachen Sehensw\u00fcrdigkeit: Der Grand Canyon. Die Fahrt dahin war unerwartet anti-klimatisch. Man f\u00e4hrt und f\u00e4hrt und pl\u00f6tzlich ist er da. 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