{"id":865,"date":"2012-10-11T01:04:56","date_gmt":"2012-10-10T23:04:56","guid":{"rendered":"http:\/\/martin-esser.eu\/blog\/?p=865"},"modified":"2012-10-11T01:04:56","modified_gmt":"2012-10-10T23:04:56","slug":"erste-eindrucke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/2012\/10\/erste-eindrucke\/","title":{"rendered":"Erste Eindr\u00fccke"},"content":{"rendered":"<p>Ich bin nun seit drei Wochen in North Carolina und habe mich akklimatisiert. Im wahrsten Sinne des Wortes. Raleigh ist n\u00e4mlich etwa auf der H\u00f6he von S\u00fcd-Italien und kann mit sehr sonnigem Wetter aufwarten. Die letzten drei Wochen waren es immer zwischen 25 und 30 Grad bei blauem Himmel. Allerdings ist die Luftfeuchtigkeit recht hoch, was es teilweise unangenehm macht. Aber immerhin d\u00fcrfte es ein sehr milder Winter ohne Schnee werden.<\/p>\n<p>Desweiteren ist mir die Weite des Landes besser vertraut geworden. Es ist zwar sch\u00f6n in der Wohnung viel Platz zu haben (der Quadratmeter zur Miete hier ist ca. 60% g\u00fcnstiger als in New Jersey und 90% g\u00fcnstiger als in New York City), allerdings ist das was die Stadt angeht anders. Es gibt keinen Stadtkern und Gesch\u00e4fte\/Restaurants sind weit verstreut. Die Stra\u00dfen sind auch innerorts mindestens vierspurig und es gibt kaum Gehwege, geschweigedenn Radwege. Man muss also \u00fcberall mit dem Auto hin. Und es sei denn man will sich in ein riesiges Shoppingcenter-Parkhaus qu\u00e4len, muss man jedes Gesch\u00e4ft einzeln abhandeln. Gl\u00fccklicherweise gibt es kostenlose Parkpl\u00e4tze en masse.<\/p>\n<p>Also kam ich um den Besitz eines Autos nicht drumherum. Gl\u00fccklicherweise hat mein Arbeitgeber gute Beziehungen zu Autoherstellern und so konnte ich f\u00fcr das Jahr hier einen brandneuen 2013 VW Passat organisieren. Passenderweise nat\u00fcrlich ein deutsches Auto, was man hier zwischen all den Toyota, Honda, Hyundai, Chevrolet, Chrysler, GMC, Ford, Acura, Pontiac, Saturn, Mercury, und Nissan nicht oft findet. Allerdings w\u00fcnscht man sich bei der Beschaffenheit der Stra\u00dfen \u00f6fters mal einen weich gefederten SUV. Hier beschweren sich alle \u00fcber die steigenden Benzinpreise, aber im Vergleich zu Deutschland \u00a0ist es dennoch ein Schn\u00e4ppchen. Ich zahle umgerechnet 74 Eurocent pro Liter.<\/p>\n<p>Da ein Gro\u00dfteil der Einwohner von Raleigh, Durham und Chapel Hill (die drei St\u00e4dte die das bekannte &#8220;Triangle&#8221; ausmachen) im Research Triangle Park arbeiten (dem gro\u00dfen Industriepark hier in der Gegend), sind die Stra\u00dfen morgens dicht. Daher brauche ich f\u00fcr die 25km in der Regel 30 Minuten. Mein B\u00fcrokomplex ist der gr\u00f6\u00dfte Arbeitgeber in der Gegend und hauste zu besten Zeiten t\u00e4glich 10.000 Mitarbeiter. Nach dem Verkauf der PC-Sparte, Outsourcing und sukzessivem Stellenabbau sind es heutzutage nur noch 3.000. Entsprechend wirken Teile des Komplexes etwas leer. Doch die Firma ist im Aufschwung und mein Team (ca. 20 Leute) w\u00e4chst pro Monat um 1-2 Leute.<\/p>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen bin ich in North Carolina zufrieden. Das Freizeitsangebot ist zwar nicht mal ansatzweise mit dem von New York vergleichbar, dennoch ist es gem\u00fctlich, entspannt, warm und herzlich.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin nun seit drei Wochen in North Carolina und habe mich akklimatisiert. Im wahrsten Sinne des Wortes. Raleigh ist n\u00e4mlich etwa auf der H\u00f6he von S\u00fcd-Italien und kann mit sehr sonnigem Wetter aufwarten. Die letzten drei Wochen waren es immer zwischen 25 und 30 Grad bei blauem Himmel. 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