{"id":925,"date":"2013-02-11T04:24:41","date_gmt":"2013-02-11T02:24:41","guid":{"rendered":"http:\/\/martin-esser.eu\/blog\/?p=925"},"modified":"2013-02-11T04:29:24","modified_gmt":"2013-02-11T02:29:24","slug":"i-never-knew-country-could-hurt-so-good","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/2013\/02\/i-never-knew-country-could-hurt-so-good\/","title":{"rendered":"&#8220;I never knew Country could hurt so good!&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Der S\u00fcden ist anders. Das weiss man, zumindest vom H\u00f6rensagen. Doch wie unterscheidet er sich wirklich von New York? Es sind viele Kleinigkeiten. Auf der einen Seite mehr warmes Wetter, mehr Platz, mehr breite Stra\u00dfen, mehr Pickups, mehr Natur, mehr Dialekt, mehr Republikaner, mehr Religiosit\u00e4t,\u00a0mehr Fast Food, mehr Sweet Tea, mehr Barbeque und mehr Country-Musik. Und auf der anderen weniger Stress, weniger Wetterchaos, weniger Vielfalt, weniger Toleranz und weniger Multikulturellit\u00e4t. Nat\u00fcrlich sind das Pauschalisierungen, aber im Gro\u00dfen und Ganzen habe ich gelernt, dass in den meisten Stereotypen auch etwas Wahrheit steckt. Generell muss ich sagen, dass der Nordosten (d.h. Boston, New York, Washington) wirklich nur &#8220;USA Light&#8221; ist. Hier in North Carolina ist das Leben doch anders.\u00a0Jedoch sind nicht alle Unterschiede offensichtlich. Eine dieser unerwarteten Auff\u00e4lligkeiten\u00a0habe ich gestern erlebt. Der Plan war: Clubben gehen.<\/p>\n<p>Wer mich kennt weiss, dass ich kein Partyg\u00e4nger bin. Ich hasse es bis morgens um f\u00fcnf auf zu sein, Geld f\u00fcr \u00fcberteuerte Getr\u00e4nke auszugeben nach denen ich mich am n\u00e4chsten Tag schrecklich f\u00fchle, mir schmerzhaft laute Musik anzutun, in einem dunklen Raum voller fremder Leute mir die F\u00fc\u00dfe plattzustehen, zu Schwitzen wie ein Schwein und auf der Tanzfl\u00e4che abzuzappeln. Ich sitze lieber mit einem k\u00fchlen Bier und entspannter Hintergrundmusik mit einer Handvoll guter Freunde zuhause beisammen. Aber gelegentlich muss man auch mal ausgehen. Gelegentlich muss man was verr\u00fccktes machen, die Nacht Tag sein lassen und mehr Trinken als sonst. Vorallem wenn man in einer neuen Umgebung ist. Gestern war so ein Abend.<\/p>\n<p>Die Grundregeln sind die Gleichen: Zuhause vorgl\u00fchen, Stimmung machen und dann sp\u00e4t Abends los in den Club. Der Inhalt ist aber anders. Die Location war ein Saloon, der &#8220;<a href=\"http:\/\/hellyeahraleigh.com\/\" target=\"_blank\">City Limits Saloon<\/a>&#8221; um genau zu sein. Viel Holz, rustikale Deko und ein mechanischer Bulle setzten die richtige Stimmung. Viele M\u00e4nner trugen Cowboy-Stiefel und karierte Hemden. Die Frauen kamen in erdfarbenen Kleidern und trugen oftmals dieselben Stiefel. Aber die gr\u00f6\u00dfte \u00dcberraschung war die Musik. Keine Charts- und Clubtracks sondern durchgehend Country-Titel, wenn auch gelegentlich mit verst\u00e4rktem Bass. Und dazu wurde entsprechend getanzt. Two Step, Shag, Boogie und Polka. Zwar sehr einfache Schrittfolgen, aber dennoch komplett anders als gewohnt. Es hat einfach Spa\u00df gemacht sich in so einer Umgebung gehenzulassen und mitzusingen. Klar, die stickige Luft, das w\u00e4sserige Bier und die Lautst\u00e4rke der Musik waren gleich, aber es herrschte eine ganz andere Atmosph\u00e4re. Und wie das Schild \u00fcber der Bar richtig feststellte: &#8220;You never thought Country could hurt so good!&#8221;<\/p>\n<figure id=\"attachment_927\" aria-describedby=\"caption-attachment-927\" style=\"width: 584px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_0804.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-927\" alt=\"Schild \u00fcber der Bar im City Limits Saloon\" src=\"http:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_0804-e1360549279719-640x480.jpg\" width=\"584\" height=\"438\" srcset=\"https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_0804-e1360549279719-640x480.jpg 640w, https:\/\/martin-esser.eu\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/IMG_0804-e1360549279719-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-927\" class=\"wp-caption-text\">Schild \u00fcber der Bar im City Limits Saloon<\/figcaption><\/figure>\n<p>Und hier sind zwei der gel\u00e4ufigeren Titel die gestern liefen.<\/p>\n<p>Mumford &amp; Sons &#8211; I Will Wait<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"584\" height=\"339\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/WLGMyo8wfPc\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Florida Georgia Line &#8211; Cruise<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"584\" height=\"339\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/DhCOb9jS2tQ\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der S\u00fcden ist anders. 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