MBA Abschlussfeier

Es ist schon eine Weile her, dass ich einen Eintrag gemacht habe. Exakt einen Monat um genau zu sein. Aber erst hatte ich Besuch und dann war ich weg im Urlaub. Nun versuch ich alles langsam nachzuholen.

Nachdem ich ca. einen Monat frei hatte kam dann die offizielle Abschlussfeier. Dazu kamen mich meine Schwester aus England und meine Eltern aus Deutschland besuchen. Quasi eine Familienfeier im fernen Amerika. Darüber habe ich mich sehr sehr gefreut!! Wir hatten einige Tage Zeit, um New York zu besichtigen und zu quatschen, bevor dann die eigentliche Feier stattfand.

Am 10.05. fand das „MBA Gala Dinner“ statt, welches zum Quatschen und Feiern diente. Dort gab es einige Reden, Preisverleihungen und Präsentationen. Und natürlich leckeres Essen und kostenlose Getränke. Das Ganze fand im „Newark Club“ statt, ein schickes Restaurant im 12. Stock eines Hochhauses in Newark, von wo aus man einen wundervollen Blick auf ganz Newark und (in der Ferne) New York werfen konnte. Alle waren sehr schick angezogen und es war ein sehr entspanntes Event. Alle waren fertig und freuten sich auf den nächsten Lebensabschnitt. Ich hatte die Gelegenheit mit vielen Kommilitonen und Dozenten zu sprechen. Dabei sind auch zahlreiche gute Fotos entstanden.

Am 14.05. war dann die eigentliche „Convocation Ceremony“, also die Abschlussfeier. Es ging in der Uni los, wo erst einmal für mich die Induktion in die Honors Society „Beta Gamma Sigma“ anstand. Anschließend gab es einen feierlichen Festzug durch Newark zur Veranstaltungshalle. Die knapp 500 Absolventen wurden mit einer Dudelsackgruppe und Flaggenträgern begleitet. Die Location war das NJPAC – New Jersey Performing Arts Center, eines der Aushängeschilder von Newark.

Dort saßen alle Absolventen in der Mitte, vor tausenden klatschenden Eltern und Familienangehörigen. Ich fühlte mich fast wie ein Promi. Dazu noch in Hut und Talar.  Es war also richtig feierlich. In der Halle gab es dann einige Reden, die meisten leider recht langweilig. Anschließend wurden wir alphabetisch aufgerufen und wurden wie am Fließband abgefertigt. Erst Foto, dann Handeschütteln mit dem Studiengangsleiter und abschließend bekam jeder eine Mappe mit dem Zeugnis in die Hand.

Nach den Feierlichkeiten versammelten sich Eltern und Absolventen in der Eingangshalle und es wurde ein Foto nach dem anderen geschossen. Gleiche Leute, alle Kombinationen. Es war ein super Gefühl. Fast zwei Jahre Studium in einem fremden Land. Wahnsinn!

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