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Abschied von Düsseldorf

Zehn Wochen klingen nach einer langen Zeit, … zumindest bis sie um sind. Jetzt ging es doch ganz schnell. Kaum eingezogen war auch schon der Auszug fällig. In meiner letzten Praktikumswoche habe ich viel unternommen, mich mit vielen Leuten getroffen und bin immer viel zu spät ins Bett gegangen. Ich werde Düsseldorf vermissen. Ich habe mich dort wirklich wohl gefühlt und viel Spaß gehabt. Das hängt natürlich auch mit den Leuten zusammen die ich kennengelernt habe bzw. die ich von dort schon vorher kannte. Ein schöner Abend war beispielsweise Donnerstag, als ich mit Gerrit, Pizza und Bier (und Killepitsch!) am Rhein saß. Trotz starkem Wind und gelegentlichem Regen hatten wir viel Spaß und haben es genossen endlich wieder viel Zeit miteinander verbracht zu haben.

Ein Abendessen mit meinen Arbeitskollegen gehörte natürlich auch zum Programm und so ging ein erfolgreiches Praktikum zu Ende. Ich hatte zwar öfters mal wenig zu tun gehabt (aber so ist das bei Praktika nun mal…), konnte aber wirklich viel lernen und Sachen kennenlernen die ich so noch nicht kannte. Und ich konnte den Entschluss fassen: Die Unternehmensberatung ist auf jeden Fall meine Sache!

Samstag Abend war ich dann mit meinem Mitbewohner Rene in der Altstadt. Wir haben gut gequatscht und einige Altbier gekippt. Es ist wahnsinnig wie voll die Altstadt am Wochenende immer wird. Es stehen so viele Leute vor den Brauereien, dass man kaum vorbeikommt. Wir haben uns der Meute angeschlossen und nach einigen Bieren durfte dann ein Mitternachtssnack an der Pommesbude nicht fehlen.

Heute morgen habe ich mich dann aus dem Bett gequält und mein WG-Zimmer geputzt, welches ich wenige Stunden danach übergeben und verlassen habe. Schlüsselabgabe, Auszug, Rückfahrt. Irgendwie traurig…

Düsseldorf, ich werde dich vermissen.

BiTS-Trio wieder vereint!

Wie an Weihnachten haben wir es auch dieses Jahr geschafft uns zu dritt zu treffen: Gerrit, Daniel und ich. Daniel war zufällig in Wuppertal und kam für einen Tag nach Düsseldorf rüber. Also waren wir heute morgen gemeinsam Frühstücken und sind anschließend lange am Rhein entlang spaziert. Es war schön sich nach über einem halben Jahr endlich wieder austauschen zu können. Das Wetter zumindest teilweise mitgespielt, da es zwar kalt, aber immerhin regenlos war. Am Rhein war zudem eine Elektroantriebsausstellung, wo man diverse Elektroautos bewundern (u.a. den pfeilschnellen Tesla Roadster!) und kostenlos ein paar Runden Segway fahren konnte. Das haben wir natürlich gleich gemacht und haben uns auf die Geräte geschwungen. Für mich war es das erste Mal und es war wirklich ungewohnt. Ich wusste, dass man mit Gewichtsverlagerung fährt, hatte dabei aber eher an Alpinski gedacht. Tatsächlich langen minimale Bewegungen wie das Verschieben des Gewichts auf die Fußspitzen zum Beschleunigung, bzw. auf die Fersen zum Bremsen. Hat Spaß gemacht und nun habe ich noch mehr Lust auf eine Stadttour mit Segways bekommen!