Princeton University

Nachdem Mandy mir vor ein paar Wochen die Küste, den Strand und das Meer an der Ostküste gezeigt hatte (in der Nähe von Long Branch, NJ), war gestern ein weiterer schöner Teil von New Jersey dran: Princeton University.


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Die 30.000-Einwohner Stadt ist sehr britisch und wirklich fast mittelalterlich. Kleine Sträßchen und Geschäfte, Fachwerkhäuser, massive Steinbauten, urige Pubs und ein Hauch von Intelligenz. Man merkt sofort, dass es eine totale Studentenstadt ist, obwohl nicht einmal 8.000 Studenten dort eingeschrieben sind. Die Uni genießt in den gesamten USA und großen Teilen der restlichen Welt als “Ivy League School” einen erstklassigen Ruf, und das obwohl es keine School of Law, Business oder Medicine gibt. Der Fokus liegt klar auf den Geistes- und Naturwissenschaften.

Neben vielen alten Bauten hat die Stadt auch noch recht viel Natur zu bieten. Es gibt weitläufige Rasenflächen und viele Bäume. Insgesamt eine sehr schöne Atmosphäre. Mandy und ich haben dort gestern einige Stunden verbracht und haben das geniale Wetter genossen. Seit ein paar Tagen haben wir hier zwischen 20 und 24 Grad!

Streichen für einen guten Zweck

Letzten Samstag haben Mandy und ich (mal wieder) etwas Neues unternommen. Und zwar haben wir uns ehrenamtlich betätigt und in Kooperation mit One-to-World (der Fulbright-Tochter) einen Teil einer Schule gestrichen. Die “George Washington High School” im Norden von Manhattan um genau zu sein.


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In Kooperation mit Publicolor, einer Non-Profit-Organisation die kostenlos bedürftige öffentliche Einrichtungen streicht und gleichzeitig Kindern das Malerhandwerk näher bringt, waren wir den halben Tag beschäftigt. In alten Klamotten sind wir morgens früh losgezogen und Nachmittags wieder zurückgekehrt.

Die ca. 20 Helfer wurden mit Kindern der Schule gepaart, die ebenfalls freiwillig da waren. Angeleitet wurden wir von Nadia und einigen weiteren Publicolor-Helfern. Die Schule sollte innen über einen Zeitraum von zwei Monaten (jeweils einen Tag die Woche) gestrichen werden. Wir waren in Woche 2 und wurden primär mit Abkleben und Grundieren beschäftigt. Ich speziell hatte mich für “Leiterdienst” gemeldet und hab die meiste Zeit mit Kleben und Pinseln unter der Decke verbracht.

Es war ein wildes Getümmel mit dutzenden Helfern, lauter Radiomusik, viel Mitgesinge, getanze und (natürlich auch) gestreiche. Neben körperlicher Betätigung (den halben Tag die Arme oben halten ist nicht einfach) hat das Ganze auch noch viel Spaß gemacht. Und anschließend gab es noch Pizza für alle! Ein schöner Tag.