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Fulbright Welcome Reception 2011

Eigentlich hasse ich ja den Times Squares. Ich vermeide ihn auf alle Kosten, sowohl zu Fuß, als auch mit der U-Bahn fahre. Es ist dort einfach immer voll, egal zu welcher Uhrzeit. Und man wird von allen Seiten mit Flyern und Fragen beworfen. Da kann nicht mal der nackte Cowboy was gegen machen. Aber diese Meinung habe ich seit Dienstag zumindest teilweise wieder redigiert. An dem Abend fand nämlich im Thompson Reuters Tower am Times Square der jährliche Empfang der neuen Fulbright-Stipendiaten statt. Letztes Jahr waren wir im Princeton Club, welcher schon wirklich edel war, aber diese Location hat alles getoppt. Zwischen der 42. und 43. Straße betrat man eine große marmor-geschmückte Lobby. Von dort ging es mit dem Aufzug in den 30. Stock zu einer Reihe verbundener Konferenzzimmer mit einer riesigen Glasfront. Dort warteten 180 Fulbright-Studenten, -Alumni und -Spender. Die Agenda war kurz. Es gab eine Begrüßungsrede der Programmdirektorin und dann wurden alle Fulbrighter, nach Ländern geordnet, aufgerufen. Deutschland war wie immer zahlreich vertreten. Anschließend konnte man sich unterhalten, networken und trinken. Ein schöner Abend!

Zurück in den Staaten

Die letzten zwei Wochen vergingen so schnell, dass ich gar nicht dazu gekommen bin einen Blogeintrag zu schreiben. Ich hatte eine Woche mit meiner Familie und dann eine Woche in Italien mit Mandy. Die Blogeinträge dazu folgen in den nächsten Tagen.

Seit gestern bin ich nun wieder in den USA und vom tropischen Sturm “Irene” ist nichts zu sehen. Es sind 30°C bei strahlend blauem Himmel und New York ist voller Menschen und Autos. Kaum zu glauben, dass die halbe Innenstadt vor ein paar Tagen evakuiert war. Der Flug verlief reibungslos, alles drumherum aber eher unentspannt. In Frankfurt wurde ich auf die Warteliste gesetzt (da der Flug dank “Irene” überbucht war) und musste bis kurz vor Abflug darauf hoffen, dass ich einen Sitzplatz bekommen würde. In New York hatte dann der Drogenspürhund an der Gepäckausgabe etwas an meinem Handgepäck auszusetzen. Ich hatte noch ein Butterbrot dabei welches ich eigentlich vor Abflug essen wollte, aber wegen dem Stress hatte ich gar nicht mehr daran gedacht. Ich bekam ein Notiz auf meiner Zollkarte und dachte ich schmeiss das Ding lieber weg bevor ich noch mehr Stress bekomme. Das fand der Zollbeamte aber eher weniger lustig und so durfte ich in Polizeibegleitung den gesamten Mülleimer ausräumen… Aber wie gesagt, sonst lief alles glatt.

Ich bin wieder in meine (im Sommer untervermietete) Wohnung eingezogen und habe die letzten 24 Stunden mit Auspacken, Aufräumen und Entspannen verbracht. Morgen geht dann die Uni schon los. Ich freue mich schon darauf all meine Kollegen wiederzusehen und zu erfahren wie ihre Praktika gelaufen sind. Und ehrlich gesagt freue ich mich auch wieder auf etwas Unialltag.