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Semesterende und “letzte” Reisepläne

Seit Montag ist mein Semester vorbei und somit auch die erste Hälfte meines gesamten MBA-Studiums! Die Zeit vergeht wirklich schnell. Nächstes Semester sind meine Kommilitonen und ich ein “Second Years” und die Ältesten im Studiengang.  Wahnsinn.

Und obwohl die Uni vorbei ist gibt es genug zu tun. Ich muss einen Zwischenmieter für meine Wohnung hier in Newark finden, eine Bleibe in Düsseldorf für den Sommer suchen, ein weiteres Global Classroom veranstalten, und – sehr wichtig und erfreulich – meine Eltern treffen, die mich in zwei Wochen besuchen kommen. Sie werden die Ostküste hochtouren, mit Stops in Washington, New York und Boston. Auf den letzten beiden Stationen werde ich meine Eltern begleiten, da ich Boston unbedingt nochmal sehen möchte. Aber was genau  in Boston – vor allem aber in New York – passiert, ist noch total unklar. Bisher ist nichts geplant.

Und dazu kommt noch ein weiteres “last minute” Reiseziel: Chicago! Und zwar mit Johannes, den ich vor ein paar Wochen in South Carolina besucht habe. Am Dienstag gehts los (nachdem ich einen Tag mit meinem guten Freund Ömercan verbracht habe) und dank Priceline.com haben wir ein zentrales Hotel zu einem super Preis bekommen. Und ich bin am Freitag pünktlich zur Endsemester-Party (übrigens in einem deutschen Biergarten!) wieder zurück. Spannende Zeit!

Spontantrip nach Washington DC – Teil 3

Als wir am Samstag aufgewacht sind und den Fernseher angeschaltet haben, wurden wir darüber informiert, dass der Staat in letzter Minute doch noch einen Kompromiss gefunden hat und die Stadt “geöffnet” bleibt. So haben wir uns erneut zum Air and Space Museum gemacht und hatten Glück. Es war offen und es war weniger los als erwartet (weil die meisten wohl aus Angst am Tag vorher schon da waren). Das Museum war in Ordnung und hatte ein paar ordentliche Ausstellungen. Allerdings kann das Technikmuseum in Speyer da ganz gut Parole bieten. 😉

Nächer Halt war dann der Zoo. Obwohl viele Gehege im Bau waren konnten wir doch eine Vielzahl von Tieren begutachten, inklusive Pandas und Elefanten. Weil zu diesem Zeitpunkt unsere Füße schon platt gelaufen war der nächste Halt ein Starbucks, wo wir uns mit einer von Mandys Freundinnen getroffen haben die in Washington wohnt.

Unsere letzte Station des Tages war das große und imposante  J. F. Kennedy Performing Arts Center welches täglich eine kostenlose einstündige Vorführung anbietet. Das haben wir uns nicht entgehen lassen und haben uns die Show des Abends angeschaut: Eine schottische Dudelsack-Gruppe. Schöne Stücke und typischer schottischer Dress! HIER gibt es die Videoaufnahme der Performance zum kurz reinhören.

Am Sonntag sind wir dann zurück gefahren. Dank kostenloser Attraktionen und Hotelzimmer mit Küche sind wir sehr günstig wegekommen. Ein unerwarteter Kostenpunkt kam dann aber noch: Wir haben beim Buchen unserer Bustickets anscheinend nicht richtig aufgepasst und hatten versehentlich Rückfahrttickets für den falschen Tag gekauft. So mussten wir zum doppelten Preis nachkaufen. Ärgerlich! Aber die gesamte Reise war dennoch recht günstig und ich kann Washington jedem wärmstens ans Herz legen. Überschaubare und gut laufbare Stadt mit vielen (kostenfreien) Attraktionen.