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Spring Break in Miami – Teil 3

Da sich meine Artikelserie jetzt ziemlich hinzieht, fasse ich alle ausstehenden Ereignisse in diesem Post zusammen.


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Everglades (Google Maps Punkt A)

Dies ist ein Nationalpark etwas mehr als eine Stunde östlich von Miami, bestehend aus Marschland mit vielen wilden Tieren, u.a. Krokodile. Wir sind in einer organsierten Tour im Bus hingefahren und haben dort eine Luftboot-Tour gemacht. Das ist im Prinzip eine Metallschale mit Sitzen die von einem riesigen Ventilator angetrieben wird. Macht wahnsinnig viel Krach, fährt aber auch wahnsinnig schnell und mach wahnsinnig viel Spaß! Nebenbei konnten wir noch einige wilde Tiere sehen. Faszinierend wie naturbelassen es nur wenige Meilen außerhalb einer riesigen Großstadt doch ist.

Anschließend hatten wir eine kurze Einführung im Alligator-Wrestling. Auf einen persönlichen Versuchen haben wir zwar verzichtet, aber Mandy hat sich immerhin getraut ein Alligator-Baby im Arm zu halten. Ich habe mich für die etwas harmlosere Variante entschieden 😉 (siehe Bild).

Coral Gables (Punkt B)

Am nächsten Tag haben Mandy und ich ausgenutzt, dass Hernan (ein Studienkollege der zufällig zeitgleich in Miami war) ein Kabrio gemietet hat. Also sind wir mit offenem Verdeck und aufgedrehter Musik durch die Stadt gefahren und haben uns die entspannt die Gegenden angeschaut. Unter anderem waren wir in Coral Gables, dem Stadtteil der Reichen und Schönen. Touristisch ist das Gebiet zwar recht uninteressant, allerdings kriegt man echt schöne Häuser und Villen zu Gesicht. Hat einfach ein „peaceful suburb“ Feeling.

Little Havana (Punkt C)

Zum Abschluss des Tages waren wir in Little Havana, dem kubanischen Chinatown von Miami. Zwar nicht ganz so „like another world“ wie Chinatown, ist es dennoch sehr schwierig ohne Spanisch auszukommen. Glücklicherweise kommt Hernan aus Argentinien und spricht die Sprache fließend. Er hat direkt mal einen „Local“ angesprochen und das beste Lokal des Viertels ausfindig gemacht. Das Essen war passabel, Kuba wird mir auf jeden Fall nicht wegen des Essens in Erinnerung bleiben. Wohl aber wegen ALL den Zigarrenläden. Was mich allerdings wundert, da es ein komplettes Handelsembargo zwischen den USA und Kuba gibt.

Abreise

Den letzten Tag haben wir dann nochmals am Strand verbracht. Den Rückflug hatten wir extra auf eine Zeit gelegt die uns nicht so viel Stress bereiten würde, nämlich 13 Uhr. So konnten wir in Ruhe auschecken und am Flugahfen einchecken. Mit 30min Verspätung sind wir dann wieder in Newark angekommen und haben uns einen entspannten Abend gegönnt. Es war eine wirklich tolle Zeit und definitiv die beste Weise Spring Break zu verbringen!

 

 

 

Spring Break in Miami – Teil 2

Kommen wir zum positiveren Teil: Sonne, Strand und Meer!

Wie wir schnell erfahren haben ist in Miami Downtown nichts viel los, sondern es konzentriert sich auf Miami Beach, einer kleinen östlich-gelegenen Halbinsel.


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Unser Hotel war nah am Flughafen, sodass wir eine gute Auswahl an öffentlichen Verkehrsmitteln nach Miami Beach hatten. Jeden morgen 45min mit dem Bus hin, Abends dieselbe Strecke wieder zurück. Die meiste Zeit haben wir in der Lincoln Road Mall und auf South Beach verbracht. Lustigerweise betiteln die Amis die Mall als „only outdoor mall in the United States“. Klingt imposant? Ist aber nichts anderes als eine Fußgängerzone in einer deutschen Stadt: Cafés, Geschäfte, Stände, Bänke, viele Eiscremeläden und Modegeschäfte. Die Mall war aber groß und schön angelegt, sodass wir vier Tage lang zwei Mahlzeiten pro Tag essen konnten ohne das gleiche Lokal zwei Mal zu besuchen. Die Preise waren in der Regel knackig, aber nicht höher als in New York und wenn man lang genug gesucht hat fand man auch günstige Lokale.

Ich habe zwei Einkäufe in Miami getätigt Ich habe mir direkt am ersten Tag eine Kappe und eine Sonnenbrille gekauft, aufgesetzt und im Prinzip erst beim Abflug vier Tage später wieder abgelegt. Die Sonne war ständig zu sehen, die Temperatur war durchgehend 26-28°C und es herrschte stets eine erfrischende Brise. Wunderbar! Das hieß allerdings auch, dass ich mich alle paar Stunden komplett in Sonnencreme baden musste. Auf Mandys Frage ob ich gerne sonnebade, antwortete ich: „I don’t sunbathe, I burn!“

Dennoch habe ich problemlos 1,5 komplette Tage am Strand (überwiegend sonnenbrandlos) überstanden und mich gut erholt. Ich habe mich zudem von Mandys Spieltrieb anstecken lassen und habe ihr geholfen eine riesige Sandburg zu errichten. Das habe ich seit Jahren nicht mehr gemacht und es hat richtig Spaß gemacht!

Teil 3 meiner Serie wird die Everglades, Coral Gables und Little Havana umfassen, und damit bin ich dann auch am Ende meines Aufenthalts angekommen.