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Die Uni hat mich wieder voll im Griff

Und das gleiche Spiel von vorn. Kaum beginnt das Semester ist bei mir Land unter. Irgendwie komplett verdreht wie in Deutschland wo das Semester ganz entspannt beginnt und der Arbeitsaufwand stetig steigt. Hier ist ab Tag 1 volle Pulle und dann geht es langsam zurück. Ich musste bereits ein Paper abgeben und zwei 20-30min Präsentationen halten. Zudem habe ich an einem uniweiten Wettbewerb teilgenommen, wo man eine börsennotierte Firma analysieren sollte und schauen musste ob der aktuelle Börsenkurs über- oder unterbewertet ist. Sehr spannend, aber viel Arbeit. Vielleicht poste ich dazu die Tage einen separaten Blogpost.

Neben der Uni sind noch einige anderen Dinge passiert:

  • Mandy hat diesen Freitag ihren drei-und-zwanzigsten Geburtstag in New York gefeiert. Sie hatte  über zwanzig Freunde aus den verschiedensten Cliquen Abends in eine kleine Bar eingeladen. Es war ein sehr lustiger Abend und ich habe viele neue Leute aus ihrem Freundeskreis kennengelernt.
  • Vorher habe ich Mandy in ein teures Restaurant ausgeführt. Letzte Woche war in New York “Restaurant Week”, eine tolle Erfindung! Hunderte Restaurants nehmen daran teil und bieten ein Standardmenü für 30-35$ pro Person an. Wir waren in einem sehr edlen Fishrestaurant, “Fishtail – by David Burke”.
  • Interessant, wenn auch nicht ganz so positiv: Ich hatte (mal wieder) Probleme mit der Bank of America. Jemand hat irgendwann anscheinend meine EC-Karte kopiert und 1.500km nach Georgia geschifft. Dort hat derjenige dann in diversen Geschäften innerhalb von ein paar Tagen mehr als 700 US-Dollar auf meine Kosten ausgegeben… Zum Glück ist mein Konto versichert. Ich musste zwar über zwei Stunden um 23 Uhr am Telefon verbringen, konnte jedoch meine Karte sperren und das Geld (vorläufig) zurückbuchen lassen. Jetzt wird untersucht ob tatsächlich ein Betrugsfall vorliegt und wenn sich dieser bestätigt kann ich das Geld behalten. Ansonsten habe ich Pech gehabt. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Das wars erstmal von mir. Diese Woche gibt es die Ergebnisse wer den Firmenbewertungswettbewerb gewonnen hat. Wenn sich da was positives ergibt, melde ich mich 😉

New York (mal wieder) im Schneechaos

Vorgestern ging die Panik los: “Noch ein Schneesturm?”, “Wie?, SCHON wieder?”, “Glaub ich nicht”, “Ist bestimmt nicht so schlimm”, “ich geh mal lieber zwei Tonnen Lebensmittel einkaufen”, etc. Mein Wohnheim hat angeraten jegliche Gegenstände von Fenstern zu entfernen falls diese bersten (interessant!) und sich mit Essen einzudecken. Rutgers hat vorsorglich schon mal die Pforten dicht gemacht, wie auch NJIT, Essex County College, Bloomfield College und alle High Schools in Newark. Das Gleiche passierte dann wenige Stunden später auch in New York. Dank Lena habe ich folgendes Zitat des National Weather Service gefunden:

“A WINTER STORM WARNING FOR HEAVY SNOW MEANS SEVERE WINTER WEATHER CONDITIONS ARE EXPECTED OR OCCURRING. SIGNIFICANT AMOUNTS OF SNOW ARE FORECAST THAT WILL MAKE TRAVEL DANGEROUS. ONLY TRAVEL IN AN EMERGENCY. IF YOU MUST TRAVEL…KEEP AN EXTRA FLASHLIGHT…FOOD…AND WATER IN YOUR VEHICLE IN CASE OF AN EMERGENCY.

…und vergessen Sie bitte nicht Ihr Testament zu schreiben!” so nach dem Motto…

Aber im Vergleich zu vor zwei Wochen waren die Warnungen dieses Mal zumindest teilweise begründet. Wir hatten locker einen halben Meter Schnee und das bei einem Wind, sodass man kaum was sehen konnte. Dazu kam, dass ich ausgerechnet gestern Nacht in New York war (ich war mit einem Fulbright-Kollegen essen). Glücklicherweise habe ich es zurück geschafft bevor die öffentlichen Verkehrsmittel richtig betroffen wurden. Laut Medien war der Sturm fast genauso schlimm wie der kurz vor Silvester 2010, mit dem Unterschied, dass die Region dieses Mal besser vorbereitet war.

New York Times: Yet Another Storm Buries the Northeast
Wall Street Journal: Snowstorm Hits Winter-Weary Northeast

Und nun lasse ich Bilder sprechen. Quelle: flickr