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Spring 2011 Semester beginnt

Diesen Dienstag hat mein zweites Semester begonnen. Wahnsinn, dass ein viertel meines Studiums hier schon abgeschlossen ist… Gleichzeitig werden Freunde von mir die direkt nach der BiTS weiterstudiert haben mit ihrem Masterstudium fertig. Nicht mehr lange und wir sind alle in der Arbeitswelt.

Meine Kurse habe ich, anders als im letzten Semester, alle selbst gewählt. Auf der Liste stehen:

  • Supply Chain Management Strategies (wie optimiere ich meinen Einkauf, Produktion, Verkauf und Logistik?)
  • Management Consulting (welche Fähigkeiten braucht ein guter Unternehmensberater?)
  • Lean Management / Six Sigma (wie optimiere, entschlacke und kontrolliere ich Geschäftsprozesse?)
  • International Business (wie unterscheidet sich die Betriebswirtschaft in international-agierenden und ausländischen Unternehmen von nationalen Firmen?)
  • Strategic Management (in welche Richtung sollten wir unser Unternehmen entwickeln? Welche Zielgruppen? Neue Produktlinien?)
  • Business Communication (wie schreibe ich effektive, leserfreundliche und organisierte Berichte?)

Alle klingen bisher interessant, wenn auch sehr arbeitsintensiv. Kein einziger Kurs verlangt “nur” eine Midterm- und eine Final-Prüfung. Überall gibt es Projekte, Hausarbeiten, Präsentationen und Diskussionen. Immerhin sind drei der sechs Kurse in 9 Wochen schon zu Ende, den Rest des Semesters habe ich dann nur drei Kurse.

Die Kurse die ich habe sind auch insofern interessant, dass viele Teilzeit-Studenten mit beachtlicher Arbeitserfahrung dabei sind und ihre Ansichten einbringen können. So entstehen überall interessante Diskussionen mit vielen aktuellen Beispielen aus der Wirtschaft.

Ende des letzten Semesters wurden Ömercan und ich zu den Vorstandsvorsitzenden der International Students Organization (ISO) gewählt und unser Amt hat vor einer Woche begonnen. In zwei Wochen organisieren wir ein Event zum Chinese New Year, sind da also auch schon gut am Planen. Viel zu tun, aber es macht Spaß. Mal sehen was das Semester noch so bringt.

Rückflug in die USA

Nach drei schönen Wochen Zuhause war es Zeit wieder in die USA zurückzukehren. Ich habe die Zeit mit meiner Familie und Freunden sehr genossen und danke allen die sich Zeit für mich genommen haben!

Der Flug gestaltete sich bis auf ein paar Kleinigkeiten recht unproblematisch. Der Abflug wurde wegen den Wetterverhältnissen um eine knappe Stunde verschoben. Verständlich, der Nebel war wirklich SEHR dicht. Schon auf der Autobahn zum Flughafen hatte es sich gestaut.

Der Flug selbst verlief gut und wir konnten die Verspätung wieder einholen. Die Crew von Continental Airlines war gewohnt unfreundlich, das Onboard-Entertainment-System der Boeing 777 war super und der Ausblick gewohnt träumerisch.

Am Newark Int’l Airport begann aber dann das typische amerikanische Chaos. Die Schlange der Passkontrolle ging bis zu Tür raus und war sogar so lang, dass die Security Officials uns haben anstehen lassen um in die Schlange zu kommen, wo man dann anstehen durfte, um einen Raum weitergeschickt zu werden wo man nochmal anstehen musste. Angekommen “durfte” man dann ein Foto schießen lassen und seine Fingerabdrücke hinterlassen. Das alles hat so lange gedauert, dass das Gepäckband schon die Koffer des nächsten Fluges angeboten hat und all unser Kram in einem RIESEN Haufen am Boden lag. Die letzte Hürde war dann der Zoll. Ich bin denen anscheinend ein bisschen zu schnell vorbeigelaufen… Jedenfalls haben sie mich zurückgerufen und in ein Sonderzimmer gesteckt in dem bestimmt 30 Leute saßen, schliefen bzw. dem Anschein nach sogar wohnten. Glücklicherweise musste ich nur wenige Minuten warten, um mein Gepäck durchsuchen zu lassen und konnte dann endlich zum Parkplatz wo Ömercan schon auf mich wartete. Dann nochmal Stau zur Wohnung und die Oddysee hatte endlich ein Ende!